Elektromobilität

IPP-E-SmartRoadster als Versuchsträgerfahrzeug im Einsatz

Bild 1: Das frisch zugelassene Fahrzeug
Bild 2: Einbau der Traktionsbatterie

Nachdem das auf Elektroantrieb (s. Film unten) umgerüstete Versuchsfahrzeug des IPP die EMV-Prüfung und die Vollabnahme bei der DEKRA im August 2010 (s. Artikel Hr. Ernst: http://www.tu-clausthal.de/presse/nachrichten) und die Hauptuntersuchung im Mai 2011 erfolgreich bestanden hat, steht dem IPP ein straßenverkehrszugelassener Versuchsträger für angewandte Forschungsprojekte im Umfeld der Elektromobilität zur Verfügung.

Nach den ersten 1500 gefahrenen Kilometern kann eine mittlere Reichweite von ca. 65 km angegeben werden, was einem für Elektroautos typischen Verbrauch von 14 kWh/100km entspricht.

Traktionsbatterie

LiFePo, 100 V, 9 kWh

Motor

Perm 23 kW drehzahlgeregelt

Getriebe

Gänge 1 - 6 schaltbar

Maximalgeschw.

80 km/h

Leergewicht

880 kg

Fahrdynamik

mäßig

Reichweite

65 km (>100 km mit RE)

Range Extender

Einzylindermotor-Generator 5 kW

Projektkosten

40 000 €

Tabelle 1:     E-Smart-Versuchsträger des IPP

Das IPP entwickelt einen tragbaren Mini-RangeExtender, mit dem die Reichweite kraftstoffbasiert angehoben werden kann. Anspruchsvoll ist hierbei neben der flexiblen Fahrzeugintegration die wirtschaftliche Umsetzbarkeit bei wenigen Betriebsstunden jährlich.

V2G-Netzdienstleistungen

Vehicle-to-Grid Zieltopologien

Im Rahmen des vom IEE der TUC eingereichten DFG-Projektes sollen die Lebensdauer-auswirkungen auf Batterien in Hybridfahrzeugen untersucht werden, wenn diese durch Netzdienstleistungen mit sehr großen dynamischen Leistungsanforderungen bei gleichzeitig geringem Ladungsmengenumsatz belastet werden. Der Schwerpunkt der Arbeiten wird die Alterungsuntersuchung der zukünftig in Plug-In-Fahrzeugen eingesetzten Speichertechnologie sein. Der Beitrag des IPP umfasst den Aufbau eines Elektrofahrzeuges (Smart Roadster), die Entwicklung mehrerer Prototypen für intelligente Ladegeräte für V2G-Anwendungen sowie die Bearbeitung der leittechnischen Anforderungen zur Kommunikation zwischen Netzbetreiber und Fahrzeug. Des Weiteren sollen die Auswirkungen bei der Anbindung der Fahrzeuge an das Energieversorgungsnetz als mobile dezentrale Netzstabilisierungsspeicher auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten des Energieversorgers und des Fahrzeugeigentümers bewertet werden. Die vorgesehenen Arbeiten werden sich an den Anforderungen der öffentlichen Elektrizitätsversorgung mit hohem Anteil dezentraler Stromproduktion und des Automobilsektors orientieren.

Prototypenentwicklung

Phasenstromregler
Ausschnittsvergrößerung
Netzmodems zur Ansteuerung

Film über die erste Ausfahrt des Elektro-Versuchsfahrzeugs

Projekt, mit Begeisterung getragen

 

Kontakt  Suche  Sitemap  Datenschutz  Impressum
© TU Clausthal 2017