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Dämpfungsoptimierung an Servoachsen mittels Gröbner-Basen

(DFG ZI 1301/1-1)

Die Inbetriebnahme automatisierungstechnischer Anlagen erfordert die Einstellung und – wenn möglich – Optimierung dutzender Parameter. Gerade für Servoachsen sind in der Regelungstheorie kaum effizient anwendbare Ansätze für Einstellvorschriften zu finden. Die Inbetriebnahmehilfen moderner Automatisierungskomponenten geben dazu fast ausschließlich empirische und qualitative Hinweise oder setzen umfangreiche Messungen voraus. So werden heute oft mangels Inbetriebnahmezeit Anlagen mit unzureichend optimierter Einstellung ausgeliefert und dauerhaft betrieben – mit nachteiligen Auswirkungen für die Produktivität und den energieoptimalen Ressourceneinsatz. Für Drehzahlregelkreise mit einer dominanten Strukturelastizität, die als System 3. Ordnung beschrieben werden können, konnten das IPP und die Arbeitsgruppe Diskrete Mathematik der Universität Marburg bereits analytische Einstellregeln mit Hilfe von Gröbner-Basen erarbeiten, die heute erfolgreich eingesetzt werden. Im Rahmen dieses Projektes sollen die Einstellregeln auf Problemstellungen 4. und 5. Ordnung erweitert werden, womit auch verteilte Antriebe und moderne Ansätze zur Zustandsreglerergänzung praxisnah einstellbar werden.

 

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