Lebenslauf

 

Zur Person:

 

Geboren am 16.Februar 1942 in Nürnberg, verheiratet, drei Kinder.

 

Technische Ausbildung:

 

Diplom in Physik an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg, Thema der Diplomarbeit: "Ein Programmsystem zur zweidimensionalen Impulshöhenanalyse mit hoher Auflösung".

 

Promotion zum Dr.-Ing. an der Technischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg, Thema der Dissertation: "Strukturierte Beschreibung von Prozeßsystemen".

 

Berufliche Laufbahn:

 

1969 -1978

 

Aufbau und Leitung einer Forschungsgruppe am Physikalischen Institut III der Universität Erlangen-Nürnberg zur Definition und Implementation der Programmiersprache "PEARL" (= Process and Experiment Automation Realtime Language).

 

1978 - 1979

 

Mitarbeit im Managementteam für die Entwicklung der Programmiersprache "Ada" in der "DARPA" (Defence Advanced Projects Agency") im Auftrag des BMFT und BMVg; dort unter anderem Erarbeitung der Anforderungsdokumente für die Softwareumgebung von "Ada".

 

1979 - 1981

 

Produktmanager für Systemsoftware bei der Firma DORNIER-System in Friedrichshafen/Bodensee; im Rahmen dieser Tätigkeit unter anderem technische und finanzielle Planung und Überwachung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten auf dem Gebiet der Softwaretechnik, Beginn von Untersuchungen zu Wechselwirkungen zwischen Organisationen und der von ihnen benutzten Softwaretechnik.

 

1982 - 1990

 

Tätigkeit bei ABB (ASEA BROWN BOVERI), zunächst als Hauptgruppenleiter für die Entwicklung mittelgroßer Leitsysteme für die Energie- und Wasserversorgung in Ladenburg, dann Aufbau und Leitung einer Forschungsgruppe für Mensch-Maschine-Schnittstellen und Anwendungen der künstlichen Intelligenz im zentralen Forschungslabor des Konzerns in Heidelberg.

 

Im Rahmen dieser Tätigkeit Entwicklung eines Prototypsystems zur Erprobung der Möglichkeiten der "Künstlichen Intelligenz" und moderner grafischer Techniken zur Unterstützung der Operateure von technischen Systemen (ESPRIT-Projekt P857, "GRADIENT") und Untersuchung von Techniken zur Wiederverwendung von Softwareentwürfen (ESPRIT-Projekt P1094, "PRACTITIONER").

 

Seit September 1990

 

Inhaber der "Professur für Angewandte Softwaretechnik" (C4) und Direktor des "Instituts für Prozeß- und Produktionsleittechnik" (IPP) im Fachbereich Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (MVC) der Technischen Universität Clausthal (TUC).

 

Die Lehrveranstaltungen umfassen eine Grundvorlesung "Datenverarbeitung für Ingenieure" (1. und 2. Semester) sowie (nach dem Vordiplom) "Steuerungs- und Informationssysteme", "Softwareentwicklung für technische Systeme", "Ergonomie und Mensch-Maschine Systeme", "Visualisierung technisch-naturwissenschaftlicher Sachverhalte", ein Prozeßrechnerpraktikum, Seminare, etc.

 

Derzeitige Forschungsschwerpunkte sind: Mensch-Maschine-Kommunikation in technischen Systemen unter besonderer Berücksichtigung neuartiger Darstellungsformen und kognitionswissenschaftlicher Gesichtspunkte, Wiederverwendung von Softwareentürfen auf der Konzeptebene und Gesichtspunkte des Management von Softwareprojekten.

 

Im Rahmen der Arbeiten auf dem Gebiet der Mensch-Maschine-Schnittstellen wurde u..a ein von der VW-Stiftung gefördertes (AZ: I/69886) interdisziplinäres Verbundprojekt zum Thema "Einfluß der Mensch-Maschine-Schnittstelle auf die Fehleranfälligkeit von Bedienhandlungen bei technischen Systemen" durchgeführt. Partner waren das Institut für Kognitionswissenschaften der Universität der Bundeswehr in Hamburg, die Fachhochschule Fulda sowie das Institut für Sicherheitstechnik in Garching. Ausserdem bestehen enge Kontakte zur Industrie.

 

Tätigkeit in Fachgremien:

 

Tätigkeit in verschiedenen Fachverbänden, wie dem VDI, der GI und der IFAC (International Federation for Automatic Control), darunter als stellvertretender Vorsitzender des "IFAC Committee on Computers", wissenschaftlicher Leiter der Reihe der "IFAC/IFIP-Workshops on Experience with the Management of Software Projects" und Sprecher des Arbeitkreises "Management von Softwareprojekten" in der GI.